Gran Scala

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Spaniens Gran Scala – Projekt mit zwei Gesichtern

Sechs Monate vor der Eröffnung der Expo Zaragoza 2008 wurde in Spanien das Projekt Gran Scala vorgestellt. Der Präsident von Aragonien unterzeichnete die Zusammenarbeit mit dem aus Großbritannien stammenden International Leisure Development (ILD), um den Bau von Europas größtem Vergnügungs- und Freizeitpark in Los Monegros voranzutreiben. Kennzeichnend für die Region ist ihre wüstenähnliche Landschaft. Außerdem ist Los Monegros von einer hohen Bevölkerungsabwanderung betroffen.

Dank struktureller Förderungen der EU kann die Region eine lokale Entwicklungsstrategie finanzieren. “Zwischen 2007 und 2013 wird es an die 20 Vorreiterprojekte in Aragonien geben”, heißt es auf der auf der aragonesischen Internetsite zum Thema ländliche Weiterentwicklung. Aber genau solche Vorhaben zur regionalen Förderung erscheinen mit dem Bau eines Vergnügungs- und Freizeitparks wenig kompatibel.

Noch bevor die Wahl auf Los Monegros fiel, standen sowohl das südfranzösische Valence als auch Dubai als mögliche Standorte für ein zweites ‘Las Vegas’ zur Frage. Aufgrund mangelnden Interesses seitens der Investoren wurden diese Optionen laut Aussagen der ILD wieder verworfen. Lee más »

Mayo 23, 2008 Posted by Granscalina | German | Dejar un comentario

Gran Scala “Eldorado” in der spanischen Steppe

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Die Millionenspiele der Weihnachts- und Dreikönigslotterie sind vorbei. Aber an einem Ort in Spanien hoffen die Leute noch immer, dass es bald goldene Taler vom Himmel regnet.

Dieser Ort heißt Los Monegros. Er liegt nahe der Stadt Saragossa in dem ehemaligen Königreich Aragonien. Wie sein Name – die Abkürzung von Montes Negros – sagt, gab es hier einmal schwarze Berge. Als die Armada aber die Bäume zum Schiffbau brauchte, holzte man sie mit Stumpf und Stiel ab. Nun sind die Monegros schon eine gute Weile lang Steppe mit karger Landwirtschaft, dünner Besiedlung (sieben Einwohner pro Quadratkilometer) und ärmlichen, oft halbverlassenen Dörfern. Dennoch träumen einige davon, das hier bald das neue Dorado entsteht.Denn in dieser Gegend, die halb zu der Provinz Saragossa und halb zu Huesca gehört, soll der größte Vergnügungspark Europas entstehen. Den Superlativ rechtfertigen schon die bislang zugesagten siebzehn Millionen Euro private Investitionen, die das in London ansässige Konsortium International Leisure Development (ILD) mit zwölf Unternehmen von Australien bis Großbritannien schon aufgebracht haben will. Auch die aus Sozialisten und gemäßigten Regionalnationalisten bestehende Koalitionsregierung Aragoniens ist mit Begeisterung und großzügigen Infrastrukturzusagen dabei. Sie – und die Madrider Zentralregierung – sieht Milliardensteuereinnahmen und die Schaffung von Zehntausenden Arbeitsplätzen winken.

Zitterpartie für die Anwohner

Das Projekt unter der vorläufigen Bezeichnung „Gran Scala“ wurde im Dezember von Politikern und Investoren vorgestellt. Auf zweitausend Hektar Ödland sieht es in drei Schritten den Bau von 32 Spielkasinos, siebzig Hotels, 232 Restaurants, fünf Themenparks, zwölf Museen, Einkaufszentren, Golfplätzen, einer Pferderennbahn und sogar einer Stierkampfarena vor. Bei diesem Volumen griffen die Impresarios selbst zu kapitalen Vergleichen: „Las Vegas 2“ oder neues „Goldenes Dreieck“ aus Las Vegas, Macao und ebenden Monegros. Auf dem Areal, das mit Viehfutterfeldern und Schweinekoben seine Bewohner mehr schlecht als recht nährt, soll also eine Spiel-, Vergnügungs- und Erholungsstadt mit hunderttausend Einwohnern entstehen. Es wäre nach Saragossa die zweitgrößte Stadt Aragoniens.

Zum Them

Aber wo genau im Herbst die ersten Spatenstiche getan werden können, wurde noch nicht bekanntgemacht. Die Zitterpartie für die Anwohner, die einer „Neubewertung“ ihres Bodens in der Erwartung entgegenfiebern, dass ihr Kartoffeläckerchen über Nacht ein Vermögen wert sein könnte, wird erst in der kommenden Woche enden. Um kaum etwas anderes kreisen die Gespräche in den Bars von Villafranca, Monegrillo, Castejón, La Almolda oder der „Hauptstadt“ Sariñena.

Nur Adolfo Barrena von der grün-kommunistischen Partei Izquierda Unida müht sich redlich, Wasser in den Wein zu gießen und von „nachhaltiger Entwicklung“ im Gegensatz zu umweltschädlichem Unterhaltungsprotz zu reden. Aber er macht wenig Eindruck auf die Monegriner, die in ihren längst unter der Abwanderung der Jungen leidenden Gemeinden gar keine Entwicklung, geschweige denn eine nachhaltige erkennen können. „Hier wohnen bald nur noch drei Katzen“, sagt einer von ihnen über einem Glas Roten. Und ein anderer fügt hinzu, dass „Gran Scala“ vielleicht tatsächlich für Aragonien „das gewaltigste Ding seit der Geburt des katholischen Königs Ferdinand“ werden wird.

Gran Scala Monegros

Woher soll das Wasser für die Golfplätze kommen?

Die vor keinem Großprojekt zurückschreckenden Sozialisten im spanischen Norden haben im Übrigen schon gezeigt, dass sie den Platz, die Mittel und den politischen Willen haben, um auf geradezu amerikanische Weise „weit und breit zu denken“. Am Stadtrand Saragossas wächst in verkehrsgünstiger Lage (Flughafen, Autobahnen, Schnellzugverbindungen) in Gestalt der „Plataforma Logística“ schon Europas größter Warenumschlagsplatz. Einen Steinwurf entfernt wird gerade für diesen Sommer eine neue Weltausstellung vorbereitet. Diese „Expo“ hat das Wasser zum Thema. Es ist nicht nur für Spanien, das sich durch den Klimawandel auf dem Kontinent am meisten von Dürre, Hitze und Versteppung bedroht fühlt, aktuell. Die „schwarzen Berge“ selbst sind ein Menetekel.

Denn woher soll das Wasser für die Golfplätze von „Eurovegas“ in der Wüste kommen? Der aragonesische Ministerpräsident Marcelino Iglesias deutet auf den nahen Ebro und versichert, die Versorgung mit rund vierzehn Hektokubikmetern im Jahr – ausreichend für eine Stadt mit hunderttausend Einwohnern – sei „sichergestellt“. Doch nicht einmal die Umweltministerin der Madrider Regierungschefs José Luis Rodríguez Zapatero, Cristina Narbona, ist sich da gleichermaßen sicher. Sie, die sich noch lebhaft an die Verrenkungen und den Nachbarschaftsneid erinnert, als die ehemalige Madrider Regierung unter José María Aznar den Ebro „umleiten“ wollte, um mehr Wasser an die Mittelmeerküsten und nach Andalusien zu schaffen, hatte bei ihrem Amtsantritt im Jahr 2004 vor, die Monegros zu einem neuen Nationalpark zu erklären.

Ökologen und Vogelschützer haben einen schweren Stand

Doch ihre Genossen in Saragossa, die stolz verkünden, dass Aragon für das kassenfüllende Roulette- und Achterbahn-Abenteuer „Land, Wasser, Strom und Rechtssicherheit“ habe, wollen davon nichts wissen. Sie glauben fest daran, dass in „Gran Scala“ der Teilbetrieb schon 2010 aufgenommen werden kann. Zehn Jahre später würden schließlich von dem fertigen Projekt jährlich bis zu 25 Millionen Besucher aus Europa und Übersee in die dann blühende Steppe gelockt. Und wenn dem ein Gesetz entgegensteht, das in Aragonien bislang nur ein Spielkasino je Provinz erlaubt? Dann muss, wie der stellvertretende Ministerpräsident José Ángel Biel ankündigte, dieses Gesetz eben geändert werden – und zwar sofort.

Ökologen und Vogelschützer, unter ihnen die Bürgerinitiative „Aragonien steht nicht zum Verkauf“, haben einen schweren Stand. José Luis Martínez, der vor finsteren Spekulationsverschwörungen mit gerissenen Zwischenhändlern warnt, prognostiziert, dass hier bald „Sand zum Preis von Mehl“ verkauft werde. „Gran Scala“ gewinnt derweil aber auf dem Reißbrett Kontur. Architekten und Arbeiter, Bauunternehmer und Bauern, Makler und Funktionäre beugen sich zugleich über die Landkarte und suchen nach dem wahrscheinlichen „Glücksareal“. Es soll, so die Vorgaben, nicht weiter als maximal zehn Kilometer von den nächsten Schnellzug- und Autobahnanschlüssen entfernt sein, aber mindestens fünfzig von Saragossa, mit Zugriffsmöglichkeiten auf Wasser und Elektrizität. Eine Expertenkommission trifft gerade unter strikter Diskretion die Vorauswahl. Am Dienstag will sie dem Konsortium „fünf oder sechs Alternativangebote“ präsentieren. Die drängelnden privaten Geldgeber haben dann das letzte Wort. Es soll „bis Ende Februar“ gesprochen werden.

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Febrero 11, 2008 Posted by Granscalina | *Viva Gran Scala, German | Dejar un comentario

Spaniens Traum vom neuen Las Vegas

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Für 17 Milliarden Euro soll in der spanischen Wüste das größte Freizeitparadies der Welt entstehen. Umweltschützer laufen bereits Sturm gegen ein Spieler-Mekka mitten im Naturschutzgebiet.

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Von Jörg Vogelsänger
Noch ist in Los Monegros vor allem das Heulen des Windes und das Rascheln der Eidechsen zu hören. „Ruhe und Abgeschiedenheit“ werden in Reiseführern als die größten Attraktionen dieses wüstenähnlichen Landstriches im Nordosten


Ab 2015 sollen hier 25 Millionen Gäste zocken

Spaniens gepriesen. Doch das soll sich schon bald ändern, denn in der kaum besiedelten Gegend rund eine Autostunde von Saragossa entfernt soll das europäische Las Vegas entstehen – nur größer. Umweltschützer laufen bereits Sturm gegen das Vorhaben.
Die Zahlen des Projekts, auf das sich nun die Regierung der Region Aragonien und eine internationale Investorengruppe mit Sitz in London geeinigt haben, sind schwindelerregend: Um das größte Spieler- und Freizeitparadies der Welt aus dem Boden zu stampfen, sind Investitionen von 17 Milliarden Euro vorgesehen. Das ist doppelt so viel, wie 1992 die Olympischen Spiele in Barcelona gekostet haben.
Der „Gran Scala“ genannte Komplex ist als Mischung aus Las Vegas und Disneyland konzipiert. Er soll 32 Casinos, 70 Hotels, fünf Freizeitparks, eine Pferderennbahn, eine Stierkampfarena, einen Golfplatz, 230 Restaurants und 500 Geschäfte beherbergen, dazu ein Konferenzzentrum und Wohnsiedlungen. All dies auf 20 Quadratkilometern, was in etwa einem Viertel der Fläche einer Stadt wie Regensburg entspricht. Rund 100 000 Menschen sollen dauerhaft dort leben, mit jährlich 25 Millionen Touristen wird gerechnet – derzeit zählen die 31 Dörfer der Umgebung zusammen gerade einmal 21 000 Einwohner, es ist eine der bevölkerungsärmsten Gegenden Europas.
Die sozialistische Regionalregierung Aragoniens sieht in dem Projekt die große Entwicklungschance für einen der ärmsten Landstriche Spaniens. „So etwas konnten wir uns nicht entgehen lassen“, sagt Regierungschef Marcelino Iglesias und rechnet vor: Allein aus den Spielsteuern würden jährlich 1,7 Milliarden Euro in die Kassen Aragoniens und des Zentralstaates gespült. Zudem würden 65 000 Arbeitsplätze geschaffen. „Die Umwelt wird geachtet werden. Andernfalls interessiert uns das Ganze nicht“, verspricht er. So soll auf Sonnen- und Windenergie gesetzt werden.
Umweltschützer bezweifeln das. Für sie ist „Gran Scala“ ein Projekt, das „völlig überflüssig, energieverschwendend und gegen die Prinzipien im Kampf gegen den Klimawandel gerichtet“ ist.


Gegner brandmarken Projekt als Klimaschande

So steht es in einer Erklärung von mehreren Naturschutzverbänden und Bürgerinitiativen, die das Vorhaben gemeinsam bekämpfen wollen. Dazu wollen sie auch die EU-Kommission einschalten. Sie erinnern daran, dass Los Monegros als eine in Europa einzigartige Landschaft gilt und es dort Pflanzenarten gibt, die nirgendwo sonst zu finden sind. Die Kritiker fragen sich auch, wo das Wasser für das Mammutprojekt herkommen soll, zumal einer der geplanten Freizeitparks ein Wasserpark sein wird.
Die zuständige Investorengruppe ILD (International Leisure Development) mit rund einem Dutzend Partnern aus mehreren Ländern will im dritten Quartal 2008 mit den Bauarbeiten beginnen. Der erste Teil des Spielerparadieses soll bereits in zwei Jahren in Betrieb gehen, der gesamte Komplex 2015 stehen.
Als Computermodell existiert er bereits: Inmitten einer futuristischen Anlage sind darauf etwa Nachbauten der ägyptischen Pyramiden oder des Pentagon in Washington zu sehen. ILD hat sich Los Monegros wegen der strategischen Lage ausgesucht. Die Gegend ist etwa gleich weit entfernt von Städten wie Madrid, Barcelona, Bilbao und Valencia und kann auch von Frankreich leicht erreicht werden. Die Initiatoren rechnen mit einem Einzugsgebiet von 30 Millionen Menschen. Es gebe gute Anbindungen an Autobahnen sowie den Hochgeschwindigkeitszug und außerdem drei Flughäfen im Umkreis von 60 Kilometern. Damit die Kugel im „europäischen Las Vegas“ rollen kann, muss allerdings zunächst die Gesetzgebung geändert werden. Noch sind Casinos in Aragonien nämlich verboten.
dpa

Febrero 1, 2008 Posted by Granscalina | *Viva Gran Scala, German | , , , , , , , , , , , | Dejar un comentario

Gran Scala – Nach dem Vorbild von Las Vegas

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Vor den Toren von Saragossa plant eine britische Investorengruppe den Bau eines gigantischen Freizeitparkes mit u.a. 9 (NEUN) Casinos. Zwar laufen Naturschützer Sturm gegen diesen Plan, aber schliesslich plant man in Spanien und nicht in Dresden (wo man erst mal über 100 Jahre über den Bau einer Brücke nachdenkt, die schon damals als notwendig erachtet wurde). Entstehen soll “Gran Scala” auf 2000ha, in einem wüstenartigen Naturschutzgebiet. Neben den Casinos sind dort u.a. 5 Themenparks, 32 Hotels, Pferderennbahnen, eine Stierkampfarena und Golfplätze geplant. Das ganze Projekt soll um die 17 Mrd. Euro kosten.

Mitten im wüstenartigen Naturschutzgebiet “Los Monegros”, vor den Toren Saragossas , will die britische Investorengruppe (auch Amerikaner und Australier sind beteiligt) International Leisure Department (ILD) einen gigantischen Freizeitpark bauen, der neun Casinos beherbergen soll. Auf einer Fläche von 2000 Hektar sollten neben 9 Casinos auch 32 Hotels, fünf Themenparks, Pferderennbahn, eine Stierkampfarena und mehrere Golfplätze gebaut werden. Bereits 2008 soll mit dem Bau begonnen werden, also kann man daraus schliessen, dass man sich hier mit den Naturschützern nicht ernsthaft beschäftigen will, auch wenn das Gebiet mitten in einem Naturschutzgebiet liegt. Zugegeben, nur wenige Länder lassen sich mit ihren Entscheidungen so lange Zeit wie die Deutschen, aber hier kann man sich dann schon ernsthaft die Frage stellen, warum man das Gebiet erst zum Naturschutzgebiet erklärt, wenn man diese Entscheidung bei der Aussicht auf Geld (denn von Notwendigkeit kann man hier nicht wirklich sprechen), komplett ignoriert wird. Derzeit leben in Aragon 8 Einwohner pro km2, allerdings würden wohl nicht nur spanische Politiker schwach werden bei einer voraussichtlichen jährlichen und vor allem zusätzlichen Steuereinnahme von 600 Mio Euro.

Zwischen 30.000 und 62.000 Menschen sollen hier einen Arbeitsplatz finden. Dieser Punkt scheint auch in Spanien durchaus beachtenswert, denn obwohl die Arbeitslosenzahl immer als sehr niedrig angegeben ist, kann man weder von dieser Zahl ausgehen (da das System nicht zur Meldung als arbeitslos animiert) und die wirtschaftlichen Details auch gegen einen weiteren derartigen Boom sprechen, wie er seit dem Beitritt zur EU zu verzeichnen war.

Man geht davon aus, dass der Bau bis zur Fertigstellung ca. 10 Jahre dauern wird und etwa 17 Milliarden Euro verschlingt. Verglichen mit dem Bau des Themen und Freizeitparkes in Benidorm, wird man den angegebenen Betrag wohl noch deutlich nach oben korrigieren müssen.

Mit dem Bau soll nach der EXPO angefangen werden, die 2008 in Zaragossa stattfinden wird. Schon diese Ausstellung ist ein Segen für die Industriestadt, die dringend etwas Aufpolierung benötigt. Spanien liebt diese Art von Bauschüben. Das konnte man schon in Bilbao sehen, wo sich die einstige wirklich hässliche Stadt in ein wirkliches Schmuckstück verwandelt hat. Auch Barcelona wurde bei der Olympiade runderneuert. Valencia hat mit dem Americas Cup deutlich an optischen Reizen gewinnen können.. So kann man noch weitere Beispiele finden und anführen. Im unterschied zu Deutschland wartet man in Spanien scheinbar häufig auf diese Art von Ereignissen und schöpft dann aus den vollen Töpfen, während man in Deutschland versucht die Städte auch ausserhalb dieser Grossereignisse schön aussehen zu lassen.

Die Idee zu diesem Projekt stammt im Übrigen von einer libanesischen Versicherungsgruppe und Spielautomaten Hersteller. Ob das Vorhaben in Spanien umgesetzt wird, muss man abwarten. Auch Euro – Disney war ursprünglich für Spanien (Valencia) geplant, am Ende steht es nun in Paris.

 

from:(http://www.spanien-holidays.de)

Enero 21, 2008 Posted by Granscalina | *Viva Gran Scala, German | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Dejar un comentario

Gran Scala Mammutprojekt: Spanien will Las Vegas nachbauen – nur größer


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Im Nordosten Spaniens soll das größte Spieler- und Freizeitparadies der Welt entstehen. 32 Kasinos, 70 Hotels, fünf Freizeitparks und vieles mehr. Doch Umweltschützer laufen Sturm gegen das Vorhaben.

Noch ist in Los Monegros vor allem das Heulen des Windes zu hören. “Ruhe und Abgeschiedenheit” werden in Reiseführern als die größten Attraktionen dieses wüstenähnlichen Landstriches im Nordosten Spanien gepriesen. Doch das soll sich schon bald ändern, denn in der kaum besiedelten Gegend rund eine Autostunde von Saragossa entfernt soll das europäische Las Vegas entstehen.

Die Zahlen des Projekts, auf das sich nun die Regierung der Region Aragonien und eine internationale Investorengruppe mit Sitz in London geeinigt haben, sind schwindelerregend: Um das größte Spieler- und Freizeitparadies der Welt aus dem Boden zu stampfen, sind Investitionen von 17 Milliarden Euro vorgesehen. Das ist doppelt so viel, wie 1992 die Olympischen Spiele in Barcelona gekostet haben.

Jährlich werden 25 Millionen Touristen erwartet

Der “Gran Scala” genannte Komplex ist als Mischung aus Las Vegas und Disneyland konzipiert. Er soll 32 Kasinos, 70 Hotels, fünf Freizeitparks, eine Pferderennbahn, eine Stierkampfarena, einen Golfplatz, 230 Restaurants und 500 Geschäfte beherbergen, dazu ein Konferenzzentrum und Wohnsiedlungen. All dies auf 20 Quadratkilometern, was in etwa einem Viertel der Fläche einer Stadt wie Regensburg entspricht. Rund 100.000 Menschen sollen dauerhaft dort leben, mit jährlich 25 Millionen Touristen wird gerechnet – derzeit zählen die 31 Dörfer der Umgebung zusammen gerade einmal 21.000 Einwohner, es ist eine der bevölkerungsärmsten Gegenden Europas.

Die sozialistische Regionalregierung Aragoniens sieht in dem Projekt die große Entwicklungschance für einen der ärmsten Landstriche Spaniens. “So etwas konnten wir uns nicht entgehen lassen”, sagt Regierungschef Marcelino Iglesias und rechnet vor: Allein aus den Spielsteuern würden jährlich 1,7 Milliarden Euro in die Kassen Aragoniens und des Zentralstaates gespült. Zudem würden 65.000 Arbeitsplätze geschaffen. “Die Umwelt wird geachtet werden. Andernfalls interessiert uns das Ganze nicht”, verspricht er. So soll auf Sonnen- und Windenergie gesetzt werden.

Umweltschützer: Wo soll das Wasser herkommen?

Umweltschützer bezweifeln das. Für sie ist “Gran Scala” ein Projekt, das “völlig überflüssig, energieverschwendend und gegen die Prinzipien im Kampf gegen den Klimawandel gerichtet” ist. So steht es in einer Erklärung von mehreren Naturschutzverbänden und Bürgerinitiativen, die das Vorhaben gemeinsam bekämpfen wollen. Dazu wollen sie auch die EU-Kommission einschalten. Sie erinnern daran, dass Los Monegros als eine in Europa einzigartige Landschaft gilt und es dort Pflanzenarten gibt, die nirgendwo sonst zu finden sind. Die Kritiker fragen sich auch, wo das Wasser für das Mammutprojekt herkommen soll, zumal einer der geplanten Freizeitparks ein Aguapark sein wird.

Die zuständige Investorengruppe ILD (International Leisure Development) mit rund einem Dutzend Partnern aus mehreren Ländern will im dritten Quartal 2008 mit den Bauarbeiten beginnen. Der erste Teil des Spielerparadieses soll bereits in zwei Jahren in Betrieb gehen, der gesamte Komplex 2015 stehen. Als Computermodell existiert er bereits: Inmitten einer futuristischen Anlage sind darauf etwa Nachbauten der ägyptischen Pyramiden oder des Pentagon in Washington zu sehen.

ILD hat sich Los Monegros wegen der strategischen Lage ausgesucht. Die Gegend ist etwa gleich weit entfernt von Städten wie Madrid, Barcelona, Bilbao und Valencia und kann auch von Frankreich leicht erreicht werden. Die Initiatoren rechnen mit einem Einzugsgebiet von 30 Millionen Menschen. Es gebe gute Anbindungen an Autobahnen sowie den Hochgeschwindigkeitszug und außerdem drei Flughäfen im Umkreis von 60 Kilometern. Damit die Kugel im “europäischen Las Vegas” rollen kann, muss allerdings zunächst die Gesetzgebung geändert werden. Noch sind Kasinos in Aragonien nämlich verboten.

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Enero 10, 2008 Posted by Granscalina | *Viva Gran Scala, German | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Dejar un comentario